Storys

„Plastic Fantastic“ – eine Filmempfehlung

Erst ist alles dunkel, dann tauchen nach und nach kleine leuchtende Punkte auf und bewegen sich über den Bildschirm. Dazu eine ansteigende Geräuschkulisse, bei der man nicht sicher ist, ob es sich um Filmmusik oder einfach ein Hintergrundrauschen handelt. Die leuchtenden Punkte nehmen zu. Ein Schriftzug erscheint: „Es gibt 500-mal mehr Plastikpartikel in den Meeren als Sterne in unserer Galaxie.“ So beginnt der Dokumentarfilm „Plastic Fantastic“ der Regisseurin Isa Willinger, der derzeit beispielsweise in der ZDF-Mediathek verfügbar ist und den ich euch in dieser Spezial-Ausgabe des Plastik-Updates gerne vorstellen möchte.

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Kampf gegen die Plastikflut an besonderen Orten und eine Wurmkiste im Friseursalon

Plastik ist ein Material, das nicht nur uns in der Community ständig beschäftigt. Mittlerweile haben viele die Probleme erkannt, die mit Kunststoffen zusammenhängen: Auf der ganzen Welt setzen sich Leute dafür ein, die Umweltverschmutzung durch Plastik zu verringern. Ständig gibt es neue Erkenntnisse und Möglichkeiten, die Welt ein kleines bisschen plastikfreier zu gestalten. Einige davon möchte ich Euch hier kurz vorstellen. Das gibt es diesen Monat: - Menschlicher Müll am Mount Everest - und kein Einweg am Grand Canyon - Der erste Zero-Waste-Friseursalon Deutschlands - Community gegen Plastik - Selbst aktiv werden!

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Meine Challenge: Zero Waste im Großstadt-Urlaub

Seit einigen Jahren lebe ich zu Hause möglichst Zero Waste und teste immer wieder, wie sich das auch außerhalb der Alltagsroutine umsetzen lässt. Letztes Jahr habe ich bereits über das Thema Zero Waste im Urlaub berichtet – dieses Jahr gab es einen krassen Kontrast dazu: Statt in der Natur Nordfrieslands war ich nun in der quirligen Großstadt Berlin unterwegs, und statt zu zweit ging es in einer Gruppe auf Reisen. Wie war es dort im Hinblick auf Zero Waste? Das erzähle ich euch in dieser Story.

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Zero Waste und die „5 R’s“

Kennst du Zero Waste? Zero Waste bedeutet „Null Müll“ bzw. „Null Verschwendung“. D.h., es geht darum, im Alltag möglichst wenig Abfall zu produzieren und Ressourcen zu schonen, auf unnötige Produkte zu verzichten, Verpackungen zu vermeiden/reduzieren und neue Lösungen für den alltäglich anfallenden Müll zu finden. Im weitesten Sinne umschließt Zero Waste auch „unsichtbaren“ Abfall wie Verschmutzung von Gewässern, CO2- Emissionen, Feinstaub, Mikroplastik etc. ein. Dieser „Müll“ entsteht durch unser Verhalten bzw. bei der Herstellung der Produkte, die wir nutzen. Einige Beispiele des Zero-Waste-Lebens kennst und machst du vielleicht schon selbst: z.B. Mehrweg- statt Einwegflaschen, den eigenen Stoffbeutel, Rucksack und kleine Gemüsebeutel statt Plastiktüten verwenden, auf dem Markt oder im Unverpacktladen einkaufen, Dinge reparieren statt wegzuschmeißen, oder auch bestimmte Dinge vielleicht selbst zu machen. Doch es gibt noch mehr.

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Wenn der Abfalleimer ruft…

Das gibt es diesen Monat: Der Abfalleimer ruft… Mode aus verlassenen Zelten Zweites Leben für Elektroautobatterien 22 Jahre später: Einwegpfand in Österreich Selbst aktiv werden im Mehrwegherbst und der EWAV Der Abfalleimer ruft… Das könnte in Berlin demnächst tatsächlich der Fall sein, wenn ihr euren Müll hineinwerft und dieser das Fass zum Überlaufen bringt. Nein, bevor euer Müll das Fass, äh den Mülleimer zum Überlaufen bringt. In Berlin Mitte und einem weiteren, noch nicht festgelegten Bezirk sollen nämlich demnächst smarte Abfalleimer getestet werden

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