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Klima schützen
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Foto © Gauthier Saillard / WWF

Auch wenn das Jahr 2023 schon wieder ein paar Wochen alt ist, lohnt sich doch der Blick zurück: Im Jahr 2022 hat die WWF Jugend wieder laut, bunt und mit vielen kreativen und besonderen Aktionen im Natur- und Klimaschutz mitgemischt. Wir waren auf Demos vertreten, hen bei Naturschutzeinsätzen angepackt, der Clean Up Walk hat fünfjähriges Jubiläum gefeiert und wird sind mit unserer neuen Community durchgestartet. Aber das war längst nicht alles...

Ukrainekrieg, Energiekrise, neue Corona-Varianten – das ist uns aus 2022 wohl besonders in Erinnerung. Doch es gab auch positive Meldungen. An einige erinnert ihr euch vielleicht, andere mögen untergegangen sein – schauen wir also nochmal zurück auf das Jahr 2022 und blicken auf Erfolge und positive Meldungen aus dem Umwelt- und Naturschutz.

Wir von der WWF Jugend sind schockiert und empört über den massiven Gegenwind, der der Umwelt- und Klimaschutzbewegung immer wieder entgegenschlägt. Ein WWF Jugend-Statement der Wut.

Das Dorf Lützerath im rheinischen Braunkohlerevier steht kurz davor, zerstört und abgebaggert zu werden. Für Kohle, die wir nicht brauchen. Für fossile Energie, die die Klimakrise anheizt und die 1,5 Grad-Grenze aus dem Pariser Klimaabkommen in weite Ferne rücken lässt. Dagegen leisten viele Aktivist:innen gerade Widerstand und auch Du kannst den Protest unterstützen.

Im heutigen Türchen erwartet euch ein Video-Vortrag zum Thema "Klima-Angst und Klima-Resilienz - emotionale Kompetenz in der Klimakrise" von den Psychologists for Future, gehalten am 22. August 2020.

Wie wird Achtsamkeit in der Klimakrise gelebt, wie sprechen Menschen über die Klimakrise?

Viele von uns sehen die Dringlichkeit und Ausweglosigkeit der Klimakrise und sind in verschiedenen Formen und Bereichen im Klima- und Umweltschutz aktiv. Das Wissen um die Klimakrise, um den Zustand unserer Umwelt und unserer Lebensgrundlagen, aber auch unser Aktivismus in diesem Bereich kann eine emotionale und physische Belastung sein. Wir spüren vielleicht Wut, Angst, Frust, Trauer, Hoffnungslosigkeit, Sorgen, Fassungslosigkeit, Beunruhigung, Resignation, aber auch Hoffnung, Mut und Zuversicht auf ein gutes Leben für alle. All diese Gefühle und Emotionen sind berechtigt und eine gesunde Reaktion. Sie können Antrieb für politisches, gesellschaftliches und aktivistisches Engagement sein und uns dazu bringen, die Welt und unser Handeln kritisch zu hinterfragen.

Es ist sehr wichtig, dass wir über das Klima sprechen. Doch genauso wichtig ist es, WIE wir es tun. Die Wörter, die wir verwenden, transportieren Information, aber ebenso Emotionen, mentale Bilder. In dieser Story wollen wir uns einige Begriffe, die wir in der Kommunikation rund ums Klima häufig verwenden, einmal genauer anschauen: Was wird damit transportiert? Macht es einen Unterschied, ob von „Klimawandel“ oder „Klimakrise“, von „Erderwärmung“ oder „Erderhitzung“ gesprochen wird? Lasst uns gemeinsam unsere Sprache ein Stück weit hinterfragen.

Vor wenigen Tagen hat die 27. Klimakonferenz der UN in Ägypten begonnen. Die Regierungen müssen dabei endlich wirksame Schritte beschließen, um die Abholzung der Wälder schnellstmöglich zu stoppen. Naturschutz ist ein wirksames Mittel gegen die Klimakrise: „Die Natur ist unsere beste Verbündete gegen die Klimakrise“, sagt der WWF Österreich. Das haben auch einige Staaten erkannt: Bei der Klimakonferenz 2021 in Glasgow haben sich die Regierungen von 100 Staaten verpflichtet, die Zerstörung der Wälder bis 2030 zu stoppen. Doch trotz dieses Versprechens ist die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes in der ersten Jahreshälfte von 2022 weiterhin stark angestiegen. Der Schutz des Regenwaldes ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Doch welche Rolle spielt der Regenwald für das Klima genau? Das schauen wir uns in dieser Story einmal näher an. Der Schwerpunkt liegt auf dem Amazonas-Regenwald.